Squadra aktuell:

Dallmato kanns doch!

Anno holt sich mit Platz 7 seine erste Platzierung

Bad Honnef, 17.06.07 [N.K.] - Erstmals organisierte das Team Siebengebirge ein Radrennen auf Amateurebene, welches es wirklich in sich haben sollte. Auf dem vergleichbar kurzen Kurs über 800m ging es praktisch nur auf und ab. Zusätzlich erschwerten enge Straßen und brenzlige Kurven das Leben der Rennfahre. In diesem Zusammenhang ist es verständlich, dass die Teilnehmeranzahl vom Veranstalter auf 120 „Renners“ beschränkt worden ist. Darunter auch fünf Fahrer unseres Teams – namentlich: Christoph Klein, Christoph Kirszniak, Michael Schulz, Anno Dallmann und Christian Schmidt. Bereits vor dem Rennen war man sich über den selektiven Charakter der Rennstrecke bewusst, rechnete jedoch nicht damit, dass der Kurs das Fahrerfeld auf derart heftige Weise verwüsten würde.

Der Siegburger Anno Dallmann war heute besonders motiviert – er wohnt nicht weit vom Veranstaltungsort, hatte eine äußerst harte Trainingseinheit Mitte der Woche sehr gut verkraftet und hat ein Faible für kurze Anstiege. Bereits nach wenigen Runden suchte er sein Heil in der Flucht, ließ sich aber nach einer gewonnen Prämie wieder zurückfallen. In der ziemlich hektischen Anfangsphase des Rennens kam es im vorderen Teil des Feldes zu mehreren Stürzen. Hier war unter anderem Christian Schmidt betroffen und gab das Rennen - mit einem lachenden und weinenden Auge - auf. Ebenfalls keinen Grund zum Lachen hatte der Großteil des Fahrerfeldes. Die erwähnte Selektion erreichte derartige Ausmasse, dass sich im Laufe des Rennens keine 20 Fahrer mehr im Wettbewerb befinden sollten. Sicherlich verständlich, wenn man bei großer Hitze 10-mal den fiesen Anstieg hoch ballert und man im totalen Delirium der schonungslosen Rundenanzeige ausgesetzt ist, die einem mit spottender Fratze die Zahl Siebzig an den Kopf schmeißt. In Folge eines Sturzes konnte sich außerdem eine vierköpfige Spitzengruppe absetzen, deren Zeichen relativ flott auf Rundenvorsprung standen. Dem späteren Sieger Silvio Sparmann (VC Neuwied) gelang es im Anschluss so gar erneut, sich solo auf und davon zu machen. Währenddessen war Anno einer der wenig Verbliebenen. Nachdem er sich immer wieder in erfolgreich in Prämiensprints durchsetzen konnte, suchte er kurz vor Ende sein Heil in der Flucht. Mit Blick auf die wenig später organisierte Verfolgung, ließ sich Anno in das weiter dezimierte „Hauptfeld“ zurückfallen, um die Entscheidung im Sprint herbeizuführen. Diesmal brannte er darauf, endlich eine Platzierung zu erreichen und ging das Finale sehr entschlossen an. An zweiter Position fuhr er in die letzte Runde des Feldes und wurde in einem knappen Zielsprint 3des Feldes und konnte damit einen anständigen 7. Platz in der Endabrechnung für sich verbuchen.

Hatten bislang Unentschlossenheit, Pech oder taktisches Unvermögen Anno oftmals einen Strich durch die Rechnung gemacht, gelang ihm endlich das, was ihm seine Teamkollegen schon seit längerem zugetraut hatten.

Berg und Talfahrt in Westfalen

Kolja Lamza holt sich Platz 9

Bünde, 16.06.07 [N.K.] - Ungern zieht es den Rheinländer ins Westfalenland – aber was tut man nicht alles, um auch an einem späten Samstagnachmittag ein Radrennen bestreiten zu können. Eingedeckt mit Kaffee und Kuchen ging es für Peer Ole Kuck, Anno Dallmann und Kolija Lamza auf die 2,1 km lange Rundstrecke. Nach Statz/Ziel ging es links in eine Abfahrt, weiter über eine äußerst raue und enge Buckelpiste und abschließend mehrere hundert Meter über ein etwas windanfälliges Stück bergauf. Besonders Anno und Kolja fuhren ein gutes Rennen und waren stets im Bilde über die Rennsituation. In einer hektischen Schlussphase musste Anno einem gestürzten Fahrer im Finale ausweichen, während Kolja einen starken 9. Rang im finalen Sprint errang. Kojla blieb im Anschluss an das Rennen weiter im Exil und startete am Folgetag in Bad Sachsa. Beim stark besetzten Straßenrennen, sprang hier ebenfalls ein beachtlicher 19. Platz für ihn heraus.

Christian holt 2. Platzierung in Hürth-Kendenich

Erfolgreiches Kriterium - Platz 6 für Chris

Hürth, 10.06.07 [N.K.] - Es was ein nebeliger Morgen, als es um 11Uhr in Hürth-Kendenich darum ging, wer der schnellste sein würde. Es mussten 55 Runden à 1km zurückgelegt werden. Das Rennen wurde als Kriterium ausgetragen, alle 5 Runden wurde eine Sprintwertung ausgefahren. Für die Squadra starteten Anno Dallmann, Michael Schulz, Michael Kemmerich und Christian Schmidt. Es begann sehr schnell und hektisch. Christian konnte sich mit einigen Fahrern direkt absetzen und die erste Prämie für sich verbuchen. Es ging sehr hektisch weiter und Christian holte sich in der 2. Wertung 3 Punkte. Immer wieder wurden Attacken gefahren, durch die das Feld immer weiter dezimiert wurde. Nach der Hälfte des Rennens konnten sich 2 Fahrer vom Feld lösen die später den Sieg unter sich ausmachten. Christian konnte sich noch bei zwei weiteren Wertungen Punkte sichern und sich damit am Ende über einen 6. Platz freuen, was für ihn schon Platzierung Nummer 2 an diesem Wochenende bedeutete. Anno Dallmann, Michael Kemmerich und Michael Schulz kamen auch im vorderen Drittel des Feldes ins Ziel.

Platzierung in Wuppertal

Christian Schmidt mit Platz 9

Wuppertal, 09.06.07 [N.K.] - Ein schwüler Samstagabend, und die Fahrer der Squadra Colonia, in Person von Kolja Lamza, Christoph Klein und Christian Schmidt begaben sich auf die Piste in Wuppertal-Langerfeld. Es galt 65 Runden à 1km zu bewältigen. Auf dem welligen Kurs wurde den Fahrern einiges abverlangt. Bei sehr schnellem Tempo lichtete sich das Feld schon nach einigen Runden. Es wurde sehr schnell angegangen, was auch bis zum Ende des Rennens nicht mehr abreißen sollte. Immer wieder wurden Attacken gefahren, wo sich auch Christian einige Male mit in Szene setzen konnte. Doch jede dieser Attacken verpuffte nach spätestens 2 Runden wieder, sodass alles auf einen Sprint des Feldes hinaus lief. Als es dann in die entscheidenden letzten Runden ging fuhr sich Christian in Position, um am Ende weit vorne landen zu können. Am Ende musste er sich dann mit dem 9. Platz begnügen nach dem er seitlich am Drängelgitter eingeklemmt wurde. Kolja kam ebenfalls unter den ersten 25 ins Ziel. Das anspruchsvolle Rennen wurde lediglich von 35 Fahrern beendet.

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