Squadra aktuell:

Alex wird 6. in Bolanden

Starke Leistungen beim schweren Rennen beim Rennen am Donnersberg und kleiner Abstecher nach Belgien

Bolanden/Romsee, 29.06.09 [A.D.] - Beim schweren Straßenrennen in Kirchheim Bolanden beweist unser Jüngster erneut seine Klasse und belegt einen starken sechsten Platz. Auf dem selektiven Kurs, bei dem nur ein Bruchteil der Starter die Ziellinie erreichte, fuhr Anno ebenfalls mit Platz 16 in die Preisränge.

Vor allem Alex, der das ganze Rennen stets in vorderster Position unterwegs war, unterstrich erneut sein Potential.

Unter der Woche war Anno bereits am Dienstag in belgischen Romsee, einem Vorort von Lüttich, am Start. Bei dem schweren Rennen belegte er Platz 19, was immerhin noch für einen kleinen Obolus in Sachen Spesen reichte.

Am selben Tag war Christian Hilmer beim Trainingsrennen in Landgraaf unterwegs: Er erreichte in einer Spitzengruppe unter den Top Ten das Ziel und sieht nach einer verkorksten ersten Saisonhälfte endlich wieder Licht am Ende des Tunnels.

Anno fährt bei der Lohmar Challenge knapp am Sieg vorbei

Nach Regen, Wind, Anstiegen und 90km belegt Anno einen zweiten Platz

Lohmar, 21.06.09 [A.D.] - Bei der zweiten Austragung der Lohmar-Challenge, einem Jedermannrennen über die Höhen und Hügel des Bergischen Landes, begann es pünktlich am Start "cats & dogs" zu regnen und setzte dem Fahrerfeld ordentlich zu – eigentlich sollte sich ab heute der Sommer seine Ehre geben...

Zu fahren waren zwei Mal 45km, die in der Summe über 1100hm aufwiesen. Bereits am ersten Anstieg nach wenigen km setzte sich eine größere Gruppe von rund vierzig Fahrern ab, die sich im weiteren Verlaufe des Wettkampfes weiter ausdünnte. Obwohl Anno immer an vorderster Front auf seinen heimischen Trainingsstrecken unterwegs war, kam es wenig später zu einem Malheur: Am kurzen und knackigen Anstieg hinauf nach Seelscheid konnte Anno nur gerade einen Sturz - hervorgerufen durch einen Schlenker seines Vordermanns - verhindern, musste aber aus der Pedale. Dabei überstreckte er derart unglücklich sein Bein, dass er sich – gibt es sonst nur beim Laufen! - eine Zerrung zuzog. Nachdem er er das Bein etwas ausgeschüttelt hatte und die Lücke zur Gruppe schließen konnte, verschwendete er seine Gedanken schon an einen Ausstieg. Trotz der Probleme bei der Ausbelastung setzte er das Rennen fort und fuhr in weiser Voraussicht auf die bei Nässe nicht einfach zu fahrenden Abfahrt hinab ins Naafbachtal, die die erste mit der zweiten Runde verband, in forderster Position herab.

Durch den komplizierten Streckenabschnitt waren kleinere Löcher ins Feld gerissen und Anno fuhr den direkt folgenden Anstieg bewusst mit angezogener Handbremse, um bei möglichen Attacken auf der folgenden Ekelpassage reagieren zu können – und diese kamen: Andreas Sundermann vom Team Siebengebirge setzte den entscheidenden Vorstoß, an dem sich neben Anno drei weitere Fahrer beteiligten. Abgesehen von einem Fahrer, der sich komplett mit der Führungsarbeit bedeckt hielt, harmonierte die Gruppe einwandfrei und konnte schnell einen ordentlichen Vorsprung hinausfahren. Nachdem sich Anno bei der zweiten Ortsdurchfahrt eine Bergsprint-Prämie sichern konnte, hatte die Spitzengruppe bereits 15km vor dem Ziel ein beruhigendes Polster von über drei Minuten. Am letzten Anstieg – der besagte nach Seelscheid – suchte erneut Andreas Sundermann sein Heil in der Flucht. Anno war jedoch im Bilde und wenig später konnte auch die anderen Fluchtgenossen wieder aufschließen. Geschlossen ging es das Jabachtal hinab nach Lohmar und die Zeichen standen auf einem Sprint, dem nach ein wenig Geplänkel nichts mehr im Wege stehen sollte. Norbert Seewald eröffnete schließlich den Sprint, Anno fuhr vorbei, wurde aber kurz vor der Linie noch von Andreas Sundermann übersprintet. Neben der Zufriedenheit mit dem Rang zwei, konnte Anno aufsteigende Form feststellen und blickt zuversichtlich auf die kommenden drei Wochen, die nach den Rennen in Bolanden und Überherrn ihren Höhepunkt beim Odenwald-Klassiker in Erbach finden.

16. Rund in Hürth-Kendenich

Köln, 14.06.09 [N.K.] - Die Bilder zum heutigen Rennen in Hürth sind, wie unschwer zu erahnen, in der Galerie zu finden.

Heimspiel in Mülheim

Viele interessante Wettbewerbe – Klessa siegt im Hauptrennen

Köln, 08.06.09 [A.D.] - Manchmal muss man sich, wenn man regelmäßig an Rennen teilnimmt, erst ins Gedächtnis rufen, dass Rennen nicht vom Himmel fallen. Viel mehr bedarf es – gerade in Deutschland! – einer ordentlichen Portion Engagement, einer angemessenen Zahl an Helfern und natürlich einer gewissen Frustrationstoleranz, um Radrennen zu organisieren respektive zu erhalten.

Diesem Selbstverständnis des Gebens und Nehmens gemäß wollten auch wir als Verein aktiver Rennfahrer einen Beitrag leisten und profilierten uns als Mitveranstalter - neben dem RV Liga Köln - des Kölner „Schäl-Sick“ Klassikers entlang der Frankfurterstraße in Mülheim.

Nach diversen Aufbau- und Zettelverteil-Aktionen in der Vorwoche, traf man unsere Fahrer samt Anhang am Renntag selbst in ungewohnter Pose am Bierpils, hinter der Nummernausgabe, Kuchentheke oder dem Steuer des Führungsfahrzeuges.

Der Sonntag, der für uns ab 6.00 Uhr begann und um 21.00 Uhr endete, startete mit der U-19 bei durchaus akzeptablem Wetter, obwohl es sicherlich etwas wärmer hätte sein können. Auch bei den Wettkämpfen der Senioren, U17, Frauen und dem „Erster-Schritt-Rennen“ und der Hobbyfahrer blieb es trocken und es gab keine Stürze oder sonstige negative Vorkommnisse zu verzeichnen.

Erst mit dem Auftritt der Elite im KT/A/B/C-Rennen fielen die ersten Tropfen, die sich im Verlaufe in heftige Schauer ausweiten sollten und gleichzeitig dafür verantwortlich waren, dass viele Sportler bereits vorzeitig vom Rad stiegen. Dabei trotze vor allem das Stolberger Kontinental-Team „Kuota Indeland“ den Witterungen und initiierte bereits früh eine achtköpfige Spitzengruppe, in der man mit vier Fahrern vertreten war. Während sich eine weitere neunköpfige Spitzengruppe vom Feld lösen konnte, fuhr die Erste bereits zu Hälfte des Rennens einen Rundenvorsprung heraus. Von diesem Zeitpunkt wurde das Tempo ernorm forciert. Dieser Verschärfung bewirkte neben einer erheblichen Ausdünnung des Hauptfeldes, dass der zweiten Gruppe der gewünschte Rundenvorsprung versagt blieb und die acht Fahrer den Sieg unter sich ausmachen sollten: Im Sprint der Kopfgruppe bewies Tim Klessa (Sieger von Köln-Schuld-Frechen 2009) seine ausgezeichneten Sprinter-Qualitäten und gewann in souveräner Manier von Hendrik Werner (SC Wiedenbrück). Oliver Johr, ebenfalls in den Farben von „Kuota-Indeland“ unterwegs, belegte den dritten Platz und rundete die starke Mannschaftsleistung der Stolberger ab.

Anno Dallmann, Christioph Kirszniak und Alexander Weifenbach beendeten das Rennen als letzte Akteure der Squadra nach rund 60 von 84 gefahrenen KM und konnten leider nicht mehr um die Preise für besten C-Fahrer mitfahren, wobei sich nur noch eine Handvoll Fahrer dieser Kategorie im Wettbewerb befand. Den Preis der "Goldenen Wanze" sicherte sich schließlich Jan Schulte vom Team Siebengebirge vor Ralf Fahlen (Victoria Kerpen).

Abgesehen von den Wetterkapriolen, die den Abschluss des Renntages ein wenig beeinträchtigten, blicken wir zufrieden auf den sportlichen Gehalt der verschiedenen Rennen und die Durchführung der Gesamtveranstaltung zurück und bedanken uns bei allen Helferinnen und Helfern – auf ein Neues anno 2010!

Die ersten Fotos des KT/A/B/C-Rennens findet Ihr wie immer in der Galerie. Fotos der weiteren Wettbewerbe folgen!

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