Squadra aktuell:

Patrick sprintet bei der Premiere in Krefeld auf Platz 4

Krefeld-Hüls, 30.08.13 [PVO] - Bereits bei der Ankunft an der Strecke zeigte sich, dass der Kurs mit 1,9 km sehr verwinkelt sein würde. Vor lauter herumstehenden Absperrgittern konnte man einen Streckenverlauf nicht erkennen. Dies legte sich allerdings als der Kurs vollständig abgesperrt wurde. Nach einigen abzuschleppenden Kfz, ging es dann mit 30 min Verspätung unter trockenen und sonnigen Bedingungen endlich los. Wie bei Seniorenrennen üblich, war das Tempo direkt zu Beginn recht hoch. Die Strecke bot eigentlich alles, was man in einem Radrennen so kennt. Schnelle Kurven, ansteigende Zielgerade mit Pflaster und eine Menge Wind. Nach nur drei gefahrenen Runden setzte Heinz Häusler auch die erste gefährliche Attacke. Es folgten der Fahrer Stefan Wittwer und Reiner Beckers, denen es gelang zum Ausreißer aufzuschließen. Ich reagierte etwas verzögert und setzte nach. Mir folgte Pawel Gilak, dem es gelang zu mir aufzuschließen. So versuchten wir beide die dreiköpfige Spitzengruppe einzuholen, die sich ca. 60-70 Meter vor uns befand. Diese Situation zog sich über einige Runden hin und der Anschluss gelang uns nicht, sodass sich der Abstand auf die Spitzengruppe auf 30 sec vergrößerte. So fuhren wir auf Platz 4 und 5 liegend ein – vorerst – ein einsames Rennen. Eine weitere zweiköpfige Verfolgergruppe lag mit ausreichendem Abstand hinter uns. Dann stürzte der Fahrer Stefan Wittwer aus Gütersloh und folgte der nun zweiköpfigen Spitze alleine. 2 Runden vor Schluss gelang es Pawel und mir ihn einzuholen. So ging es auch in die letzte Runde. Einem sehr langen und starken Sprint des Spitzenfahrers aus Gütersloh konnte ich diesem am Rad lediglich folgen, sodass ich die wiedererlangte Chance aufs Podium nicht nutzen konnte. Dennoch bin ich mit dem 4. Platz nach einer starken Fahrweise sehr zufrieden.

Sieg und Aufstieg - Harald Frank gewinnt in Kleve

15. Klever Radrennen - Rund ums Tönnissen Center

Kleve, 19.08.13 [P.K.] - Bis kurz vor Start des C-Klasserennens um 11:00 Uhr regnete es kontinuierlich bei doch milden Temperaturen. Die 2 km lange Runde - mit eigentlich nur drei richtigen Kurven - war trotz der widrigen Bedingungen gut zu fahren. Das Fahrerfeld war durch wetterbedingte Absagen nicht in der laut Anmeldeliste vollen Teilnehmerzahl am Start. Die Squadra war zahlenmäßig zahlreich vertreten. Mit dabei waren Harald, Ingo, Stephan, Patrick, Bogdan, Sascha, Peer, Philipp und Benjamin. Auch in diesem Jahr wurde der altbekannte Leader-Preis ausgefahren, diesmal ging es um einen Kühlschrank. Dadurch war das Tempo - zumindest auf der leicht ansteigenden Zielgeraden - immer hoch. Die Kurvengeschwindigkeiten vielen dagegen ehr niedrig aus, da die Fahrbahn während des ganzen Rennes nass war. Dies wiederum bedeutete teilweise hartes Antreten zum Kurvenausgang.

Aber auch hier war aufgrund der Nässe Vorsicht geboten. Zu Anfang gelang es Harald - nach Vorarbeit von Patrick - sich eine der ersten Prämien zu sichern. Dies Gelang den beiden auch ein weiteres Mal. Diese Fahrweise sollte sich schließlich als Erfolgsrezept zur Entscheidung des Rennens erweisen. Ca. 10 Runden vor Ende setzte dann auch wieder ordentlicher Niederschlag ein. Das Feld blieb ohne nennenswerte Vorstöße bis zum Schluss geschlossen. Zwei Runden vor Ende des Rennens sortierten sich Patrick und Harald schon in die Positionen für den Endkampf. Unter den ersten 15 Fahrern wurde aufgrund des hohen Tempos Reihe gefahren. So ging es in die letzte Runde mit Harald und Patrick unter den ersten zehn. Nach Passage der letzten Kurve begann das Feld von hinten zu drücken. Um der Gefahr des eingeschlossen Werdens zu entgehen, zog Patrick auf die erste Position gefolgt von Thomas Jablonski (VCS Köln), Harald. Soweit wie möglich beschleunigte Patrick dem Ziel entgegen bis Harald den Sprint eröffnete und uneinholbar vor Hardy Zimmermann, Mettmann und Matthias Dill aus München siegte. Sascha kam auf Platz 14 und Patrick beendete das Rennen - der kräfte zehrenden Anfahrt geschuldet - auf Rang 17. Mit insgesamt 113 Jahren auf dem Treppchen, sind nun mal die jungen Wilden der Squadra an der Reihe! FORZA!!

Harald Frank siegt in Kleve

15. Klever Radrennen - Rund ums Tönnissen Center

Kleve, 18.08.13 [P.K.] - Unser Routinier Harald Frank hatte heute die schnellsten Beine im Sprint des Rennens der C Klasse beim 15. Klever Radrennen und wuchtete sein Rad nach 60km als Sieger über die Zielliene.

FORZA SQUADRA!

1Frank Harald Squadra Ciclismo Colonia

2Zimmermann Hardy RSV Team - ME Mettmann

3Dill Matthias RC Die Schwalben München

14Fischer Sascha Squadra Ciclismo Colonia

38. Erftpokal von Quadrath

2x knapp am Top 10 vorbei.

Quadrath, 04.08.13 [P.K.] - Am vergangenen Sonntag sind unsere Renners gleich zwei mal knapp an einer Top 10 Platzierung vorbei gefahren. Timo belegte im Rennen der KT/A/B-Klasse einen 12 Platz und Harald fuhr im Kriterium der C-Klasse auf den 11. Plazt. Rennbericht folgt.

Die Bilder vom Renntag sind bereits online und in der Galerie zu finden.

Saluti

24h MTB Rennen in Duisburg

Patricks Abenteuerbericht

Duisburg, 03.08.13 [P.K.] - Nachdem im vergangenen Jahr unser Sportsfreund Timo als Teammitglied des RSC Nievenheim bei dem 24 Stundenrennen in Duisburg an den Start gegangen war, bot sich mir in diesem Jahr die Möglichkeit in der Truppe als "Gaststarter" mitzufahren. Das Team bestand aus den Fahrern Hendrik Albrecht, Chistian Köthe, Martin Ritterbach und mir. Da alle Nievenheimer als starke Mountainbiker bekannt sind, hatte ich etwas Sorge der Bremsschuh in der Mannschaft zu sein.

Als alt erfahrene 24 h-Starter hatte Hendrik mit seinem Vater (der in einem 4er mixed Team startete) alle Utensilien, die für einen "Gefechtsstand" von Nöten sind, dabei. Anhänger, Zelte, Kaffeemaschine, Gaskocher, Kühlschränke und diverse andere Dinge wurden von allen Teilnehmern noch zusammengetragen. Auf 80 qm wurde dann am Freitag durch die erfahrenen Teilnehmer ab 07:00 Uhr alles aufgebaut. Ein riesen Spektakel dicht an dicht nur Mountainbiker, eine unvergleichlich tolle Stimmung, die man auf einem Straßenrennen vergeblich sucht. Am Samstag ging es dann pünktlich um 12:00 Uhr los. Anfangs war eine Einführungsrunde zu absolvieren bevor es dann auf den eigentlichen Kurs ging. Eine 8,5 km Runde mit ein paar kurzen giftigen Rampen, die irgendwie im Laufe der Zeit im steiler wurden. Die erste Schrecksituation sollte nicht lange auf sich warten lassen, als Hendrik bereits in der Einführungsrunde an der ersten Steigung die Kette riss. Und schon musste alles schnell gehen. Zu Fuß kam er zur Wechselzone und übergab an Christian, der dann sofort losstrahlte. Der Rückstand war aber erst mal verbucht. Die Strategie sah vor, dass jeder 2 Runden fuhr. Das bedeutete ca. 40 min Vollanschlag und dann etwa 2 Stunden Pause. Dies ehielten wir auch durch die Nacht bei. An der Strecke

eine Bomben Stimmung! Der berühmt berüchtigte AC/DC-Hügel sorge fast nahtlos für eine ordentliche Beschallung mit allen bekannten Hits der Band. Die letzte Kurve des Anstieges wo sich das Zelt der Fans befand, konnte man durch den Schalldruck der Boxen fast mit Rückenwind nehmen. Am sogenannten

Monte-Schlacko feuerten die Zuschauer immer ordentlich an und das sogar um 02:00 morgens. Ein ganz besonderes Ereignis ist die Fahrt bei einsetzender Dämmerung. Eine unverwechselbare Stimmung. So fuhren wir dann in die Nacht hinein, für mich eine ganz besondere Erfahrung. Aufgrund einer guten Lampe am Lenker führ ich sogar in den frühen Morgenstunden meine beste Laufzeit.

Die Topzeit der Spitze lag hin und wieder knapp unter 17 min für eine Runde. Unsere schnellste Zeit führ Hendrik mit 17:14 min. Via Laptop verfolgten wir das Renngeschehen, wenngleich diese Möglichkeit hin und

wieder wegen eines Serverabsturzes nicht gegeben war. Schließlich lagen wir am nächsten Morgen auf Platz 3 mit einem guten Vorsprung auf die Nachfolgende Mannschaft vom Team Campana - so dachten wir!!!

28 min vor Ende tauchte auf einmal die Mannschaft vom RSG Brunsfurth wieder im Ergebnis auf, dummer weise auf dem 3. Platz mit ca. 9 min Vorsprung auf uns. Letztlich liefen wir auf Platz 4 ein und beendeten das Rennen alle erschöpft, sehr sehr müde und - das Podium so nah vor Augen - auch enttäuscht. Auch eine Intervention bei der Zeitmessung veränderte das Endergebnis nicht. Nach Auswertung der undenprotokolle stellten wir anschließend fest, dass wir und eigentlich nach 17 Std mit 2 Sek Vorsprung auf Platz 3 befunden haben. Dieser Kampf zwischen dem Team aus Brunsfurth und uns ging über ca. 2 Stunden hin und her, ohne dass wir es auf dem Laptop nachvollziehen konnten und somit nicht gemerkt haben. Schade, aber nicht mehr zu ändern. Sollte es ein nächstes Mal geben, dann wird der Kommandostand gepimmpt! Insgesamt waren wir alle mit unserer Leistung sehr zu frieden. Dank noch einmal an die Jungs von Nievenheim, dass ich dabei sein durfte! Eine tolle Truppe !!!

Ciao, Patrick

6. Helmut Wieling Gedächtnis Rennen - Rhede

Martin sprintet auf Platz 5, Stefan wird 15.

Rhede, 03.08.13 [SHei] - Ciao Tutti, heute ging es für uns nach Rhede. Martin, Benjamin, Ich und ca. 135 andere Fahrer stellten sich pünktlich in die Sartaufstellung. Auf der kurzen 900 m Strecke mit ordentlichem Wind ging es direkt sportlich los. Von Beginn an folgten viele kleine Attacken auf Attacken, die aber alle pariert werden konnten. Auch eine aufmerksame Fahrweise von Martin trug dazu bei, dass sich niemand absetzen konnte. Ein Fahrer schaffte es dann doch sich vom Feld abzusetzen, der Abstand blieb bis zu den letzten 13 Runden konstant bei 20 sec. Dann wurde er vom Feld gestellt und das Taktieren begann. In den letzten 5 Runden blieben Martin und ich in den Top 10. Die Coffee Riders in Ihren bekannten Orangen Outfits machten die Tempoarbeit. In der vorletzten Runde kam es, wie so oft, zum Sturz. Hier in Namen der Squadra's gute Besserung an alle Beteiligten. Leider musste ich meinem 24 Std Dienst und der Handwerklichen Hilfe bei meinem Eltern Tribut zollen. Es plagten mich Krämpfe in den Händen und Unterarmen ( ich bin das Mauern nicht mehr gewöhnt) und Krämpfe in den Oberschenkeln und Waden. Völlig zu versuchte ich mich in der letzten Runde vorne zu halten, leider keine Chance. Im Endspurt zeigte wieder mal Martin sein Auge und seine Klasse und schob sein Rad auf Platz 5 über den Zielstrich. Ich wurde vor der letzten Kurve noch durchgereicht und beendete das Rennen auf Platz 15. Den 3. Platz aus dem Vorjahr hätte ich gerne wiederholt, vielleicht beim nächsten Rennen.

Liebe Grüße und bis zum nächsten Rennen

Stefan

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