Squadra aktuell:

Clemens Hesse Siegt steigt in die B-Klasse auf

Zahlreiche Erfolge für die la Famiglia

Pulheim/ Dortmund, 08.09.14 [P.K.] - Wenn zwölf (Zahlen XII) Squadras gegen Saisonende in einem Rennen starten ist großes zu erwarten. Nachdem in Kleve bei ähnlicher Mannschaftsstärke noch vereinzelt das Ziel „Durchfahren“ zu hören war, standen in Pulheim die Zeichen auf Sturm. Obwohl die zwei Fahrer mit der kürzesten Anreise so spät zum Rennen kamen, dass sie nicht an der Mannschaftsbesprechung teilnehmen konnten, standen alle rechtzeitig im richtigen Startblock (die Senioren - also Peppy‘s Altersgruppe – starteten kurz nach der Hobby-Elite).

Das Rennen ließ sich erwartungsgemäß entspannt an, auch wenn ein Anwohner sein Auto dankenswerter Weise für das Finale als Hindernis zur Verfügung stellte. Da der veranstaltende Verein dies aber zum Anlass nahm, eine Combo mit neonfarbenen Wimpeln und Trillerpfeifen aufzustellen, kam beinahe brasilianisches Karnevals-Flair auf.

Die Pulheimer Fahrer, in den vergangenen Wochen wiederholt durch sehr starke und mannschaftsorientierte Fahrweise aufgefallen, bemühte sich von Anfang an das Geschehen zu kontrollieren, was durch die anfänglich sehr aktive Fahrweise einiger Einzelstarter auch nötig war, um das Feld geschlossen zu halten. Aufgrund des wenig selektiven und etwas windanfälligen Kurses wurde die Zielgerade jedoch jede Runde im Feld erreicht.

Zwischendurch herrschte etwas Verwirrung, weil im Gegensatz zu den letzten Jahren nicht jede Runde als Prämienrunde ausgerufen oder angeklingelt wurde. Nichtsdestotrotz wurde um die (vermeintlichen) Prämien gesprintet, und immer wieder setzten panisch Fahrer anderer Vereine nach. Die Squadras agierten recht abgebrüht und rollten entstandene Löcher auf der abfallenden Gerade nach Start/Ziel wieder zu. Generell ist die sehr aufmerksame Fahrweise aller unserer Starter hervorzuheben: unter den ersten zwanzig Fahrern waren immer vier bis fünf unserer Fahrer. Insbesondere der Präsident erfüllte dabei eine Leuchtturmfunktion, wobei er die Rolle des „Signallichts“ (knallrote Rübe) einem der ruhrpöttischen Fahrer überließ. So aber konnten sämtliche potentiell erfolgreiche Ausreißergruppe besetzt werden.

Nach acht von zehn gefahrenen Runden fuhren sechs Squadras unter den ersten zehn Fahrern auf die Zielgerade und Clemens sprintete um eine virtuelle Prämie. Peer, der auf dem Zielanstieg sein Hinterrad gehalten hatte ließ wenige Meter vor dem Zielstrich reißen, während Clemens mit ein wenig Druck weiterfuhr. Der hatte dadurch direkt ein Loch von hundert Metern, was die anderen Squadras veranlasste, sich in den ersten Reihen des Feldes zu sammeln und das Tempo zu kontrollieren. Der Ausreißer konnte so innerhalb einer Runde einen soliden Vorsprung herausfahren, der ihm von diversen Streckenposten zugerufen wurde. Aufgrund der weiterhin aufmerksamen Fahreweise der Vereinskollegen konnten Vorstöße anderer Fahrer vereitelt werden, sodass Clemens seine letzten Meter als C-Fahrer genießen und vermeintlich photogen jubeln konnte.

Das Finale des Feldes war jedoch hektisch, wobei sich insbesondere die Zielkurve als Scharfrichter erwies – „es stürzt nur jeder Siebte“ ist die legendäre Devise. Glücklicherweise hatten sich die Squadra-Fahrer so verteilt, dass sie von Stürzen verschont blieben. So konnte sich Philipp Spath seine erste Platzierung sichern. Zeitgleich sichert sich Peppy Platz 9 im Rennen der Masters

Insgesamt also eine solide Mannschaftsleistung, die nach Wiederholung schreit!

In Dortmund wird Harald am Samstag und Sonntag jeweils 6. und 10. bei den Masters.

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